Unterschiedliche Methoden zum Lernen

Unterschiedliche Methoden zum Lernen

Kennst du nicht auch das Gefühl, wenn du vor der Prüfungsphase lernst und am Ende nicht alle Informationen im Kopf bleiben? Bist du davon auch so demotiviert, dass du keine Lust hast mehr weiter zu lernen und dir lieber die neuen Beiträge deiner Facebook-Gruppen durch liest als deine Bücher? Stop! Das muss nicht sein! Jeder von uns hat andere Lernmethoden, da jeder Informationen anders aufnimmt. Dafür ist es wichtig herauszufinden welcher Lerntyp du bist. Dabei unterscheidet man vier verschiedene Lerntypen:

1. Visueller Lerntyp
Wenn du ein visueller Lerntyp bist, kannst du dir Informationen am besten durch das Ansehen merken, d.h. durch das Lesen von Texten, Beobachten von Handlungsabläufen oder dir die Informationen durch Schaubilder und Grafiken einprägen.

2. Auditiver Lerntyp
Der auditive Lerntyp lernt am besten durchs Zuhören, d. h. diese können sich beispielsweise durch Hörbücher oder Vorlesungen die Informationen besser einprägen.

3. Kommunikativer Lerntyp
Falls du zu den kommunikativen Lerntypen gehörst, lernst du am besten durch aktive Diskussionen, bei denen du sowohl deine Fragen stellst als auch die Fragen der Gesprächspartner beantwortest.

4. Motorischer Lerntyp
Wenn du ein motorischer Lerntyp bist, lernst du am besten nach dem Motto „learning by doing“, d.h. durch das Ausprobieren, bearbeiten von Aufgaben, Gruppenaktivitäten oder Durchführen von Handlungsabläufen.

Wahrscheinlich konntest du dich jetzt mit einem der vier Lerntypen identifizieren. Sollte dies nicht der Fall sein, ist das aber auch nichts ungewöhnliches. Es gibt nicht viele Menschen die nur auf eine Art und Weise lernen. Die meisten Menschen sind kombinierte Lerntypen, d. h. sie hören sich beispielsweise nicht nur Vorlesungen an, sondern notieren dazu noch die wichtigsten Informationen daraus. Dieses Beispiel deutet auf eine visuelle und auditive Lernweise hin. Die Kombination vertieft den Lerneffekt und erhöht die Chance die Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern.

Lernmethoden

Was sind überhaupt Lernmethoden? Lernmethoden sind dafür da um eine höhere Effizienz beim Lernen zu erzielen und sich Gelerntes schneller anzueignen. Dabei ist es wichtig, dass du eine positive Grundeinstellung gegenüber des Lernprozesses hast, um diesen zu fördern und das Arbeitsgedächtnis zu steigern. Dabei darfst du nicht vergessen, dass Lernmethoden bei jedem individuell zu betrachten sind. Daher haben wir ein paar Lernmethoden zusammengestellt, welche auf die spezifischen Lerntypen anzuwenden sind und euch somit ein gezielteres und effizientes Lernen zu ermöglichen.

Lernen nach Plan
Für das Lernen ist grundsätzlich wichtig, dass du dir deine Zeit richtig einteilst. Dafür bietet sich ein individuell erstellter Zeitplan an, indem du dir genau einteilst, wann du welche Themen bearbeitest. Diese kannst du am besten aus deinen Erfahrungen beim Lernen erstellen. Hast du beispielsweise die Erfahrung gemacht, dass du schnell das Lernen abbrichst, dann teile dir deinen Lernstoff über einen größeren Zeitraum auf. Trage deine Termine und Ziele in den Kalender ein und rechne zurück wie viele Tage dir bis zu der jeweiligen Prüfung bleiben. Plane deine Ziele nicht zu groß und bleib realistisch, sonst überforderst du dich und du kannst den Zeitplan nicht einhalten. Denke auch an genügend Zeit die du einplanst als zeitlichen Puffer, schließlich kann man nie wissen, ob oder wann einem was dazwischen kommt.

Schnelllesen „speed reading“
Durch das Schnelllesen spart man Zeit. Man versucht nur die wichtigsten und für die Prüfung relevante Informationen herauszufiltern. Man trainiert dabei vor allem die Konzentration und das Denkvermögen. Eine Lernhemmung wird gemindert und man kann mehr Informationen aufnehmen als man von in der Regel von Karteikarten lernt. Man kann dies durch Gedächtnistraining und vor allem durch das häufige Lesen lernen.

Mind-Map und Brainstorming
In einer Mind-Map trägt man wichtige Stichpunkte zu einem übergeordneten Punkt zusammen. Es hilft dir Zusammenhänge besser zu verstehen und dir viele Punkte zu einem Thema einzuprägen. Des Weiteren hast du durch die erstellte Mind-Map eine gute Übersicht über die verschiedene Aspekte. Brainstorming wird häufig zusammen mit einer Mind-Map zum Lernen benutzt. Im Idealfall kannst du, wenn du anfängst für eine Thematik zu lernen, dir diese aufschreiben und aus dem Kopf in kurzer Zeit nach zugehörigen Punkten suchen. Damit hast du einen Überblick darüber was du bis zu den Zeitpunkt schon gelernt hast. Karteikarten Auf Karteikarten kannst du alles schreiben, was du dringend auswendig lernen musst, z. B. Daten, Formeln und Vokabeln. Doch achte darauf, dass du es auf die wichtigsten Informationen beschränkst. Aber auch ganze Definitionen kannst du mit Hilfe der kleinen Kärtchen auswendig lernen. Heutzutage kannst du dir sogar Karteikarten-Apps fürs Handy herunterladen, um deine Infos immer mit dabei zu haben und somit jede freie Minute effizient zu nutzen.

Fazit
Denke immer daran mit dem Lernen früh genug anzufangen, denn von nichts kommt nichts. Finde heraus, welcher Lerntyp du bist, dazu kannst du bspw. online einen Test durchführen. Wenn du diese Lerntipps befolgst, sollte dir in Zukunft das Lernen leichter fallen.

Quellenverzeichnis

http://www.neuronation.de/lernen/lernmethoden
http://www.philognosie.net/denken-lernen/vier-lerntypen-und-wie-sie-am-effektivsten-lernen
http://www.studium-ratgeber.de/lerntipps-lernmethoden.php

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