Die Auswirkungen von Stress während des Studiums auf die Gesundheit

Verfasst von: Laura Rohmann

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Sechs Prüfungen in zwei Wochen, der Nebenjob und zahlreiche Hausarbeiten – wer kennt das nicht? Stress im Studium. [1] Doch, dass dieser Stress auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, das wissen die wenigsten. Deshalb nehme ich mir heute die Zeit um euch aufzuklären und wirksame Tipps zu geben, wie man besser mit Stress umgehen kann.

 

Was ist überhaupt Stress?

Stress ist der Fortgang in unserem Körper, durch den bestimmte Ereignisse aus der Umwelt eingeschätzt und bewerkstelligt werden können. Die Art und Weise, wie wir Bedrohungen und Herausforderungen selbst bewerten spielt dabei die entscheidende Rolle. Bestimmte Ereignisse, die Stress auslösen, werden auch als Stressoren bezeichnet. [2]

Stress und Krankheitsanfälligkeit

Bei der Wahrnehmung von Stress wird die Ausschüttung von Stresshormonen gefördert. [3] Die Stresshormone unterdrücken krankheitsbekämpfende Lymphozyten, welche unter anderem für die Heilung von offenen Wunden zuständig sind. Deswegen ist es wenig überraschend, dass bei gestressten Menschen Wunden langsamer heilen. Das ist durch Studien bewiesen.

Ebenso wirkt sich Stress während des Studiums auf die Erkältungsanfälligkeit aus. Das hat eine Studie bewiesen, in der gestressten und weniger gestressten Personen ein Virus in die Nase getropft worden ist. In dieser Studie waren die gestressten Testpersonen eindeutig anfälliger. Dieser Zusammenhang zwischen Stress und Krankheitsanfälligkeit lässt sich folgendermaßen erklären. Es kostet Energie, Infektionen zu bekämpfen, Entzündungsreaktionen auszulösen und Fieber aufrechtzuerhalten. Stress stellt einen konkurrierenden Energiebedarf dar und entzieht dem Krankheitsbekämpfungssystem Energie zugunsten unserer Gesundheit.

Tipps gegen Stress

  1. Stressige Situationen vermeiden, z.B. indem man eher anfängt zu lernen.
  2. Soziale Unterstützung: mit anderen über Probleme und über Stress reden.
  3. Lernen mit Stress umzugehen, z.B. mit Ausdauersport, Entspannung, Meditation und Spirualität. [2]

Also, lerne einmal nicht für die Uni, sondern für deinen Körper, indem du lernst, besser mit Stress umzugehen. Deine Gesundheit wird sich bei dir bedanken.

Referenzen

  1. Thees, J. G. (2012). Die Gesundheit von Studierenden im Bologna-Prozess. Prävention und Gesundheitsförderung , 7 (3), 196-202.
  2. Myers, D. G. (2014). Psychologie (3 Ausg.). Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.
  3. Jürgen Hellbrück, E. K. (2012). Umweltpsychologie. Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften.

 

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